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Beweise für das Buch Mormon

Seit vielen Jahren stellen Kritiker die Echtheit eines religiösen Textes in Frage, das als Buch Mormon bekannt ist. Dieses Buch wird von fast 13 Millionen Menschen benutzt, die es neben der Bibel lesen und glauben, dass beide von Propheten geschrieben wurden und das Wort Gottes enthalten. Es muss darauf hingewiesen werden, dass der Mormonismus nie versuchen wird, die Echtheit oder Wahrheit des Buches Mormon durch greifbare oder äußere Beweise zu beweisen. Vielmehr ermutigen wir jeden ernsthaften Wahrheitssucher, das Buch zu lesen und Gott zu fragen, ob es wahr ist. Es gibt allerdings eine Fülle von Beweisen, die das Buch Mormon stützen. In diesem Artikel sollen jedoch nur die Beweise besprochen werden, die wir beim Studium alter Legenden der Amerikanischen Ureinwohner finden können, und die mit einigen Details im Buch Mormon verglichen werden.

Schriften der Ureinwohner Amerikas decken sich mit Aussagen im Buch Mormon

Da der größte Teil des Buches Mormon zwischen 600 v.Chr. und 400 n.Chr. im Alten Amerika geschrieben wurde, sind Schriften Amerikanischer Ureinwohner eine wichtige Überlegung, wenn man die Möglichkeit authentischer Schreiber im Buch Mormon studieren will. So findet sich zum Beispiel für die Behauptung der Mormonen, dass ein Teil der Ureinwohner Amerikas Nachkommen Israels sind, ein Beweis bei einem Übersetzer eines Textes von Ureinwohnern Amerikas, der als Title of the Lords of Totoniccapan (Titel der Fürsten von Totonicapan) bekannt ist. 1554 wurde der Originaltext in der Sprache der Quiche von Guatemala von Jahrhunderte alten Legenden aufgeschrieben. Um die Relevanz seiner Aussagen zu verstehen, muss man wissen, dass das Buch Mormon in erster Linie von drei Auswanderungsgruppen spricht, die früher unter den Kindern Israel gelebt hatten und die Nachkommen Abrahams und Jakobs waren. Der Übersetzer der Title of the Lords of Totonicapan scheint darauf hinzudeuten, dass diese drei Auswanderungsgruppen möglicherweise im Alten Amerika gelebt haben. In einer Zusammenfassung seiner Ergebnisse stellt er folgendes fest:

Die drei großen Völker der Quiche sind Nachkommen der Zehn Stämme des Reiches Israel, die Salmanassar in Gefangenschaft geführt hatte und die sich, als sie feststellten, dass sie sich an den Grenzen Assyriens befanden, entschlossen, wegzuziehen ….

„Und dies waren die drei Völker der Quiches, und sie kamen von da, wo die Sonne aufgeht; sie waren Nachkommen Israels und hatten die gleiche Sprache und die gleichen Sitten und Gebräuche … sie waren Söhne Abrahams und Jacobs….

Und nun, am achtundzwanzigsten September 1554 unterschreiben wir diese Erklärung, in der wir das aufgeschrieben haben, was nach der Überlieferung unsere Vorfahren uns erzählt haben, die von der anderen Seite des Meeres kamen, von Civan-Tulan, an der Grenze von Babylonien (Title of the Lords of Totonicapan, übersetzt von Dionisio Jose Chonay and Delia Goetz, Norman, Oklahoma: University of Oklahoma Press, 1953, S.167, 170, 194).

Quetzalcoatl im Buch Mormon: Der weiße bärtige Gott

In der Literatur und den Überlieferungen des alten Amerika ist häufig von einem „weißen Gott mit Bart die Rede, der vom Himmel herniederstieg“. Er wird unter verschiedenen Namen genannt, aber am meisten unter dem Namen „Quetzalcoatl“. „Historiker des 16. Jahrhunderts haben prä-kolumbianische Überlieferungen niedergeschrieben, die von einem weißen, bärtigen Gott sprachen, der lange vor der Ankunft der spanischen Konqusitadoren Amerika besucht hat.“ (Brewerton, 30) Dies mag zwar als bloße Legende oder als unerklärlicher Teil der Geschichte erscheinen, aber das Buch Mormon, das von Propheten im Alten Amerika niedergeschrieben wurde, berichtet davon, dass Jesus Christus nach seiner Auferstehung auf dem Amerikanischen Kontinent erschienen ist. Die Übereinstimmungen zwischen dem Buch Mormon und den Legenden der Ureinwohner Amerikas sind erstaunlich. Die folgenden Abschnitte enthalten einige Beispiele solcher Legenden der Ureinwohner Amerikas:

Bernardo de Sahagun (geboren 1499) schrieb: “Quetzalcoatl wurde als Gott verehrt und angesehen, und in früheren Zeiten wurde er angebetet. Er hatte langes Haar und trug einen Bart. Die Menschen beteten nur den Herrn an“ (Historia General de las Cosas de Nueva Espana, Mexico: Editorial Porrua, S.A., 1985, S. 195,598).

Diego Duran (geboren 1537) schrieb: “Ein großer Mann – ein würdevoller und and religiöser Mensch – bärtig, groß, mit langem Haar, von würdevoller Erscheinung, mit heroischen Taten und Wundern – ich bestätige, er hätte einer der gesegneten Apostel sein können“ (Historia de las Indias des Nueva Espana, 1867, first ed., 2 Bde., Mexico: Editorial Porrua, S.A., 1967, 1:9).

Bartolome des las Casas (geboren 1474) schrieb, dass Quetzalcoatl, die gefiederte Schlange, weiß war, dass er einen abgerundeten Bart trug und groß war, and dass er vom Meer im Osten kam, von wo er auch wiederkommen wird (siehe Los Indios de Mexico y Nueva Espana Antologia, Mexico: Editorial Porrua, S.A., 1982, S. 54, 218, 223).

Der Indianerstamm der Tamanacos in Venezuela hat die gleiche Überlieferung von einem weißen, bärtigen Gott: „(Amalivaca) hatte eine Gesichtsfarbe die den leichen flockigen Wolken am Morgen glich, und weiß waren auch seine langen Haare … Er sagte: ‚Ich bin Amalivaca, und ich komme im Namen meines Vaters, INA-UIKI’ „ (Arturo Hellmund Tello, Leyendas Indigenas des Bajo Orinoco, übers. Ted E. Brewerton, Buenos Aires, Argentina: Imprenta Lopez Peru 666, 1948, S. 19-22. (Brewerton, The Book …)

Es stimmt zwar, dass diese Geschichte der Mehrheit der Christen nicht bekannt ist, aber warum sollte es nicht wahr sein, dass Jesus Christus nach seiner Auferstehung den Menschen in Amerika erschienen ist? Es ist möglich, dass die Übereinstimmungen zwischen dem Buch Mormon und den Legenden im Alten Amerika uns gerade das sagen. Diese Überlieferungen können uns die Bedeutung hinter den Worten Jesu Christi an seine Apostel in Johannes 10:16 offenbaren, wo er gesagt hat: „Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten“ (Einheitsübersetzung) Die Bibel, Johannes 10. Im Buch Mormon erklärt Christus den alten Bewohnern Amerikas, dass sie die „anderen Schafe“ sind.

Diese Gedanken und andere Beweise, die das bestätigen, regen unser Denken an und sind es wert diskutiert zu werden. Aber dennoch sagen die Mormonen, dass es nur einen sicheren Weg gibt, wie man wissen kann, ob das Buch Mormon wahr ist und ob Christus wirklich im Alten Amerika erschienen ist. Und dieser Weg ist, Gott selbst im Gebet zu fragen. Wenn das Buch wahr ist, wird Gott uns helfen, dass es für uns verstandesmäßig alles Sinn macht, und ein positiver Einfluss und ein beruhigendes Gefühl wird dem Leser bestätigen, dass es gut ist. Eine Antwort von Gott ist der zuverlässigste Beweis, der uns sagt, ob das Buch Mormon wahr ist oder nicht.

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Quellen

Ted. E. Brewerton, “The Book of Mormon”: Eine Heilige Schrift aus alter Zeit,” Ensign, Nov. 1995, p. 30

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